Qualitätsprogrammarbeit seit 2010

 

Am Qualitätsprogramm haben wir im Laufe des Schuljahres immer wieder intensiv in Konferenzen und den wöchentlichen Dienstbesprechungen gearbeitet. Das QP bezieht sich auf den Orientierungsrahmen Schulqualität.

Schwerpunkte unserer Arbeit im Schuljahr 2010/11 waren:

  • Kooperation mit dem Kindergarten (Ziel: den Übergang für die zukünftigen Erstklässler erleichtern)/Erstellen eines Konzepts/feste Abläufe (Entwicklungsgespräche durch Viertklasslehrer, gemeinsame Feste, Kennenlernen der Schule, des Unterrichts, gemeinsame Projekte, Führen eines Übergangsbuchs etc.)/Verantwortlichkeit liegt in Zukunft beim Erstklasslehrer
  • Individuelle Förderung (Studientag)/Frühzeitiges Feststellen von Förderbedarf durch Gespräche mit der Kita/frühzeitige Diagnostik von Leistungsproblemen durch Fö-Lehrerin (betrifft v.a. 1. und 2. Klasse)/Förderung bei Leistungsproblemen und bei Hochbegabung (Kooperation mit der Entdeckertaggrundschule in Ruwer)/Erstellen von Förderplänen bei massiven Leistungsproblemen und bei Hochbegabung/Maßnahmen bei LRS/Zusammenarbeit mit dem LOS in Bitburg bei massiven Rechtschreibproblemen/Fördermaßnahmen/Zusammenarbeit mit der Meulenwaldschule (Förderschule)/Einführen neuer Lehrwerke in Deutsch und Mathematik, die ein individualisiertes Arbeiten erleichtern, ab nächstem SJ/ Einrichten von Computern in den Klassenzimmern nebst Rechtschreib- und Mathelernsoftware/ sobald Netzwerk vorhanden und wenn die Netzwerkversion auf dem Markt ist, Nutzung eines Rechtschreibprogramms als Netzwerkversion

 

An dem Punkt „Individuelle Förderung“ arbeiten wir noch länger. Im Moment         beschäftigen wir uns hierbei verstärkt mit dem Thema Sprachförderung.
An folgenden Punkten haben wir außerdem gearbeitet:

  • Kooperation im Kollegium optimieren/feste Abläufe und Zuständigkeiten/Einführung wöchentlicher Dienstbesprechungen sowie Durchführung von Klassenkonferenzen und Fachkonferenzen/eine auf die schulische Entwicklung ausgerichtete Fortbildungsplanung
  • Kooperation mit weiterführenden Schulen: Infoveranstaltung zu weiterführenden Schulen zusammen mit Vertretern der weiterführenden Schulen/Kooperation mit dem FWG: ein Gymnasiallehrer kommt an unsere Schule und unterrichtet zwei Stunden Latein (Kennenlernen einer typischen Gymnasialstunde in Klasse 4)
  • Zusammenarbeit mit der Gemeinde: Teilnahme an Festen
  • Kooperation mit einer französischen Schule (Illange): Kontaktaufnahme durch die dritte Klasse/bisher Briefkontakt
  • Französischunterricht: zusätzlich zu IF Englisch

      -   Aufbau einer Homepage

  • Einrichtung des Computerraums (vom Förderverein finanziert)

Generell arbeitet man normalerweise mehrere Jahre an bestimmten Schwerpunkten und evaluiert die durchgeführten Maßnahmen, bis man sich den nächsten Arbeitsschwerpunkt heraussucht. In den nächsten Jahren möchten wir uns neben dem Schwerpunkt „Individuelles Lernen“ verstärkt auch dem Thema „Soziales Lernen“ widmen.

 

Fortführung des Qualitätsprogramms

 

Qualitätsprogrammarbeit –Fortführung
Grundlage unserer Weiterarbeit sind die Rückmeldung durch die AQS, basierend auf dem Orientierungsrahmen Schulqualität und daraus resultierend, unsere internen Vereinbarungen zur Qualitätsarbeit.
Generell haben wir an folgenden Schwerpunkten weitergearbeitet und werden auch weiterhin daran weiterarbeiten:
-Differenzierung
-Motivierung
-Schülerorientierung
-soziales Lernen

Maßnahmen zur Unterrichtsentwicklung

Maßnahmen zur Unterrichtsentwicklung basieren einerseits auf der Auswertung der Ergebnisse der AQS, andererseits auf der Auswertung der Ergebnisse von Vera. In Konferenzen und Fachkonferenzen planen alle Lehrer das gemeinsame Vorgehen. Dank einer Vereinheitlichung der Schülerbücher und dem gemeinsamen Erstellen von Förder- und Differenzierungsmaterial findet ein einheitliches, an den Bildungsstandards orientiertes Unterrichten an der GS Langsur statt. Generell haben wir auch feste Vereinbarungen zum Schwierigkeitsgrad von Klassenarbeiten und eine einheitliche Bewertungsskala.

Einführung der Hamburger Schreibprobe

  • Durchführung der Hamburger Schreibprobe (zweimal jährlich)
  • Die HSP ist ein Diagnoseinstrument zur Feststellung der Rechtschreibleistung im Vergleich zu dem restlichen Deutschland.
  • Vorteil: Überblick über die Rechtschreibleistung der eigenen Klasse / Feststellung wer tatsächlich eine Leserechtschreibschwäche hat
  • Legasthenie kann man hiermit nicht feststellen, Diagnose durch Arzt oder Psychologe nötig
  • Die HSP wird in Heftchen von den Kindern bearbeitet und dann online ausgewertet.
  • Es gibt keine Note darauf. Man bekommt jedoch eine differenzierte Rückmeldung zum eigenen Kind.
  • Einführung einer LRS-Förderstunde
  • Testwochen: Klasse 2-4, zweite bis vierte Schulwoche
  • März: zweiter Test: erste Märzwoche Klasse 1, zweite Woche Klasse 2, dritte Woche Klasse 3, vierte Woche Klasse 4

Motivierung/Schülerorientierung:
-2-3 Projekttage pro Jahr
- AGs
- Abfragen von Schülerinteressen
- Erzählkreise
- Reflexionen
-2-3 Stunden eigenverantwortliches Lernen pro Woche (oder auf den Monat umgerechnet)

Einführung der Pausenhelfer als Beitrag zum sozialen Lernen

-helfen und unterstützen beim Spielen in der Pause
-legen Spiele aus und animieren zum Mitspielen
-Streitunterbrechung durch das Stoppzeichen
-regeln und stoppen Spielzeiten

Pausenhelfer lernen somit Verantwortung zu übernehmen. Generell sind die Pausenhelfer für die Betreuung des Spielzeugs in der ersten Pause zuständig. Zu ihrer Unterstützung sind immer zwei Lehrer als Pausenaufsicht eingeteilt.

Gewaltpräventionsprogramm Ich-Du-Wir seit SJ 2012/13:
Vorstellung des Programms auf den Elternabenden der Klassen:

Ziele des Programms:

  • Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Beitrag zum sozialen Lernen und zur Suchtprävention
  • Entwicklung von Kompetenzen, die laut Rahmenplan Grundschule anzustreben sind und sich mit den Fächern Deutsch, Religion und Sport decken und somit integriert werden können

Klassenrat ab Klasse 3 (verbindlich eingeführt seit dem SJ 2013/14)

Schüler sollen lernen Konflikte zunehmend selbst zu lösen.
Hierzu trifft sich die Klasse im Klassenrat. Der Klassenrat ist aber auch ein demokratisches Instrument der Schülermitbestimmung.

Einheitliches Informationssytem bei Regelverstößen/Helfersystem seit dem SJ 2013/14

- Erstellung eines Konzepts zu Regelverstößen
- Einheitliches Informationssystem für Eltern (gelbe, rote, grüne Karten; L-S-E-Gespräch)
- Einführung fester und verbindlicher Regeln und Rituale zur Regeleinhaltung
An was arbeiten wir sonst noch?

- Medienkompetenz: Unterricht mit Hilfe des Whiteboards; Besuch entsprechender Fortbildungen durch Lehrer; weiterhin Nutzung des Computerraums und der Netbooks mit entsprechender Lernsoftware und für Gruppenarbeit

- Weiterarbeit an Arbeitsplänen

Unser Schulhof / Pausenregelung

 

Wir haben unseren Schulhof in Ruhe- und Spielzonen eingeteilt (siehe Bild). Im Ruhehäuschen darf man beispielsweise lesen und auf den Steinen darf man sich ausruhen, jedoch nicht rennen. In der ersten Pause betreuen Pausenhelfer Spiele auf dem Schulhof. Aufgaben der Pausenhelfer:
- helfen und unterstützen beim Spielen in der Pause
- legen Spiele aus und animieren zum Mitspielen
- Streitunterbrechung durch das Stoppzeichen
- kümmern sich um Außenseiter
- regeln bzw. stoppen Spielzeiten
Pausenhelfer lernen somit Verantwortung zu übernehmen. Unterstützt werden die Pausenhelfer durch zwei Pausenaufsichten. Zudem werden sie durch eine Lehrkraft betreut.
Das Amphitheater darf in den Pausen nicht genutzt werden. Die Tischtennisplatte steht den Kindern in der ersten Pause zur Verfügung (Mo Kl.1, Di Kl.2, Mi Kl.3, Do Kl.4, Fr Pausenhelfer).

Sprechzeiten der Lehrer

 

Für Gespräche stehen wir Ihnen gerne außerhalb der Unterrichtszeit zur Verfügung, jedoch bitte nach vorheriger Vereinbarung. Am Vormittag gehört unsere Aufmerksamkeit den Kindern. Bitten Sie über das Hausaufgabenheft oder über den Anrufbeantworter um einen Gesprächstermin. Wir melden uns dann zeitnah bei Ihnen.

Tagesablauf

 

So verläuft der Tag an der Grundschule Langsur

Unsere Frühaufsicht beginnt um 7:40 Uhr. Die Kinder können in dieser Zeit auf dem Pausehof spielen. Hierzu steht ihnen das Pausenspielzeug zur Verfügung.

7:40 Uhr - 8:00 Uhr

Frühaufsicht/Bewegungszeit

8:00 Uhr - 8:50 Uhr

1. Stunde

8:50 Uhr – 9:40 Uhr

2. Stunde

9:40 Uhr - 9:55 Uhr

gemeinsame Frühstückspause Klasse 2-4
(Klasse 1 zieht diese vor)

9:55 Uhr – 10:15 Uhr

Bewegungspause

10:15 Uhr – 11:05 Uhr

3. Stunde

11:05 Uhr – 11:55 Uhr

4. Stunde (Unterrichtsende für Klasse 1, viermal auch für Klasse 2)

11:55 Uhr – 12:15 Uhr

Bewegungspause

12:15 Uhr – 13:00 Uhr

5. Stunde/einmal in der Woche AG Kl.3/4


Auch zwischen den Stunden bauen wir Bewegungs- und Entspannungsübungen ein und bemühen uns um einen rhythmisierten Tagesablauf. Die Lehrer entscheiden selbstständig, wann weitere Erholungsphasen nötig sind. Klasse 1 zieht die Frühstückspause vor. Einmal in der Woche wird unsere Schule mit Schulobst beliefert. Dieses verzehren wir gemeinsam in der Frühstückspause. Für Klasse 1 endet der Unterricht täglich um 11:55 Uhr. Klasse 2 hat viermal in der Woche bis 11:55 Uhr und einmal in der Woche bis 13:00 Uhr Unterricht. Ein Großteil unsere Schüler besucht nach Unterrichtsende unsere Nachmittagsbetreuung, isst dort, spielt und erledigt die Hausaufgaben. Einmal in der Woche bietet der HSC Igel für die Kinder der Nachmittagsbetreuung eine Ballschule an. An Projekttagen weichen wir von unserem Tagesplan ab. Um den persönlichen Interessen der Schüler zu entsprechen, bieten wir für die dritte und vierte Klasse einmal in der Woche eine AG an. Diese können die Schüler selbstständig für die Dauer eines halben Jahres wählen.

Beispiel für den Tagesablauf eines Erstklässlers

 


Rituale strukturieren den Tag und geben den Kindern Halt. Die genannten Rituale sind nur Beispiele. Jeder Lehrer hat hierbei bestimmte Vorlieben,
so gibt es Rituale zum Kennenlernen, Stillerituale (z.B. Karten, Stillezeichen), Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale (z.B. Lieder), Rituale zum Wochenbeginn (z.B. Erzählkreis) oder Belohnungsrituale (z.B. die freundlichen fünf Minuten).

  • 8.00 Schulbeginn
  • Begrüßung: z.B. Lied (z.T. auf Englisch oder Französisch)
  • Montag:
    • Morgenkreis mit Sitzkissen (z.B. RitualkarteðErzählbär)
    • Bericht vom Wochenende
    • Auflösung Sitzhalbkreis (Ritualkarte)
    • z.B. Holzstiftpolizei ð gespitzte Holzstifte/ Bleistifte (Verantwortung)
  • 8.00- 8.50 Uhr: 1.Stunde GU (Ma, Deu, SU)
    • ca. 8.50 Uhr: Bewegungs- und Toilettenpause
    • 8.50- 9.40 Uhr: 2.Stunde GU (Ma, Deu, SU)
    • 9.40 Uhr: betreutes Frühstück mit Frühstücksunterlagen, Hände waschen
      • jeden Dienstag: Lieferung von Schulobst
  • 9.55 - 10.15 Uhr: Bewegungspause/ Spielpause: 20 Minuten, Viertklässler

übernehmen die Ausgabe des Pausenspielzeugs

  • 10.15 Uhr: Beginn 3.Stunde
  • ca. 11.00 Uhr: Bewegungs- und Toilettenpause
  • 11.05 Uhr: Beginn 4. Stunde,
  • 3./ 4. Stunde: in der Regel kein GU, da die Ss in den ersten beiden Stunden am aufnahmefähigsten sind
  • stattdessen findet in der 3./ 4. Stunden meist folgendes statt:

Integrierte Fremdsprachenarbeit, Musik, Bildende Kunst, Sport, Katholische Religion, selbstständiges Aufschreiben der Hausaufgabe

  • 11.55 Uhr: Schulschluss, z.B. gemeinsames Abschiedslied (Verabschiedungsritual)

Einige Kinder wechseln nun in die Betreuung.

Einmal in der Woche fand im SJ 2010/11 als Zusatzangebot noch eine AG Französisch für die erste und zweite Klasse statt.

Betreuungsangebot

 

Seit dem Jahr 2010 verfügt die Grundschule nun auch über die passenden Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung. Diese wird von der Verbandsgemeinde Trier-Land angeboten. Für die Erst- und Zweitklässler beginnt die Betreuung um 12:00 Uhr, für die Dritt- und Viertklässler um 13:00 Uhr.


Die Kinder nehmen gemeinsam ein Mittagessen ein, spielen zusammen und erledigen ihre Hausaufgabe. Nachmittags müssen die Betreuungskinder von ihren Eltern abgeholt werden.


Die Anmeldung zur Betreuung erfolgt verbindlich für ein Jahr. Derzeit ist es möglich, das eigene Kind bis 16:00 Uhr betreuen zu lassen, natürlich auch kürzer.

(siehe auch Elternbrief)

Seit dem SJ 2017/18 bieten wir eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung für Kinder mit Migrationshintergund an. Diese findet am Dienstag und Mittwoch in der Zeit von
13:45 Uhr - 15:15 Uhr statt.